Bahnhof Eppingen

Alles auf einen Blick

  • Eppingen

In Eppingen ist mit dem Bahnhof, der Güterhalle, dem Bahnarbeiterhaus, der Post, den Gleisanlagen mit dem Bahnübergang und dem Stellwerk West noch ein eindrucksvolles Bahnensemble erhalten geblieben. Im Stellwerk West ist noch die gesamte Stellwerkseinrichtung erhalten.

Das Eppinger Bahnhofsgebäude wurde 1879 im Zuge der neuen Kraichgaubahn erbaut. Es wurde nach den Plänen des Karlsruher Architekten Ludwig Diemer im Stil der Neo-Renaissance errichtet. Eppingen war baden-württembergischer „Grenzbahnhof“. Das historische Gebäude gehört seit dem 1. Januar 2013 der Stadt Eppingen und wurde 2014 saniert. Nun steht der Mittelbau Reisenden wieder als Aufenthaltsraum und Café zur Verfügung. In den übrigen Räumen hat die „Diakonische Jugendhilfe Region Heilbronn“ (DJHN) ihren Verwaltungssitz.

Am 15. Oktober 1879 wurde die Strecke der Kraichgaubahn von Karlsruhe (-Grötzingen) nach Eppingen eingeweiht. Ein Jahr später erfolgte mit dem Bau der 12 km langen Strecke Eppingen - Schwaigern der Lückenschluss nach Heilbronn. Ab 1900 konnte man auf der Elsenztalbahn in Richtung Sinsheim - Heidelberg „abdampfen“.

Politischer Protest gefolgt von Bürgerprotesten und Aktionen wie „Eppingen fliegt aus - rettet die Bahn!“ verhinderten in den 1980er Jahren erfolgreich die angedrohte Stilllegung der Bahnlinie.

Heute ist der Bahnhof Eppingen ein Verzweigungsbahnhof und wichtiger Knotenpunkt. Er wird seit dem 1. Juni 1997 von der Linie S4 der Stadtbahn Karlsruhe beziehungsweise der Stadtbahn Heilbronn sowie seit 2009 von der Linie S5 der S-Bahn Rhein-Neckar bedient.

Auf der Karte

Bahnhofstraße 55

75031 Eppingen


Tel.: 07262 / 255353188 (Bahnhof) oder 07262/920-1155 (S


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