Marktplatz mit Rathaus in Eppingen

Alles auf einen Blick

  • Eppingen

Das klassizistische Rathaus wurde 2006/2007 grundlegend saniert und die Fassade nach historischen Darstellungen aus der Entstehungszeit farbig ausgeführt. Neben einem Sinnspruch aus Friedrich Schillers Glocke wurden auch das kurpfälzer (links) und das badische Wappen angebracht. Ein moderner Rathauserweiterungsbau in Richtung Westen wurde 2007 bzw. 2010 errichtet und bildet eine harmonische Einheit von Alt und Neu.

Der Marktplatz wurde ebenfalls neu gestaltet und 2009 eingeweiht. Rathaus, Marktplatz und die eindrucksvolle Randbebauung stellen nun eine außerordentliche und unverwechselbare Stadtmitte dar, ein attraktives Zentrum städtischen Lebens.

 

Auf dem Platz der abgerissenen Kellerei wurde das Rathaus 1823/24 von Karl-August Schwarz, einem Weinbrennerschüler, zehn Jahre nach Erhebung zur Amtsstadt, im klassizistischen Stil erbaut. Es liegt zusammen mit dem Marktplatz im Schnittpunkt der im 16.Jht. entstandenen Hauptverkehrsachsen.

Die repräsentative Fassade des klassizistischen Gebäudes wird durch einen Mittelrisaliten, der durch einen breiten Balkon und vier markante Pfeiler gegliedert ist, aufgelockert. Das Rathaustürmchen mit dem 1436 gegossenen Glöcklein der ehemaligen St. Leonhards-Kapelle wurde 1830 auf das Dach aufgesetzt.

Das klassizistische Rathaus wurde 2006/2007 grundlegend saniert und die Fassade nach historischen Darstellungen aus der Entstehungszeit farbig ausgeführt. Neben einem Sinnspruch aus Friedrich Schillers Glocke wurden auch das kurpfälzer (links) und das badische Wappen angebracht. Ein moderner Rathauserweiterungsbau in Richtung Westen wurde 2007 bzw. 2010 errichtet und bildet eine harmonische Einheit von Alt und Neu.

 

Der Marktplatz wurde ebenfalls neu gestaltet und 2009 eingeweiht. Rathaus, Marktplatz und die eindrucksvolle Randbebauung stellen nun eine außerordentliche und unverwechselbare Stadtmitte dar, ein attraktives Zentrum städtischen Lebens.

Hervorzuheben im Marktplatzrund sind der Doppelgiebel der Alten Post 1515/1717 bzw. 1588 mit einem einmaligen Einblick in den Stilwandel des Fachwerks, das barocke Fachwerkhaus „Café Schäfer“ mit französischem Mansarddach, das 1903 in neugotischem Stil mit heimischem Schilfsandstein erbaute Geschäftshaus Brettener Str. 3 sowie das 1904 errichtete Gebäude Rappenauer Str. 4, das außergewöhnliche Jugendstil-Elemente zeigt.
 

„Un ebbes Bsunders“

Der Marktplatz war lange Jahre auch der Ort für die Abhaltung des bekannten Eppinger „Saumarktes“, einer der größten Schweinemärkte Badens. Zwischen 400 und 600 „Milchschweine“ und „Läufer“ wurden hier zum Kauf angeboten. Jeden Freitagmorgen hisste um 6.00 Uhr der Ratsdiener Hermann Nagel eine kleine gelb-rote Fahne am Rathauseingang als Zeichen, dass der Markt beginnen konnte.

Reges Treiben entwickelte sich: Käufer und Verkäufer aus dem weiten Umland feilschten um die in großen Weidenkörben angebotenen Schweine. Geheimnisvoll anmutende Handzeichen besiegelten jeweils Kauf und Verkauf. Der Freitag war auch für manchen Gastwirt der umsatzstärkste Tag der Woche, denn dem Marktbesuch schloss sich traditionell ein Frühschoppen zum Austausch von Neuigkeiten an. 1979 wurde zum letzten Mal ein Schweinmarkt abgehalten.

 

Besuchen Sie unsere aktuelle Ausstellung in der Galerie im Rathaus!

Bitte beachten Sie hierzu: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage muss die Galerie im Rathaus leider bis auf Weiteres geschlossen bleiben!

Öffnungszeiten in der Galerie

Mo.- Mi. von 8.00 bis 15.00 Uhr

Do. von 8.00 bis 17.00 Uhr
Fr. von 8.00 bis 12.00 Uhr

 

Ansprechpartner: Museumsleiter Peter Riek, Tel: 07262/920-1151, p.riek@eppingen.de

 

Auf der Karte

Marktplatz 1-5

75031 Eppingen


Tel.: 07262/920-0

Fax: 07262/920-1177

E-Mail:

Webseite: www.eppingen.de

Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten
Montag - Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr; Donnerstag von 13.30 - 17.30 Uhr

Öffnungszeiten Bürgerbüro:

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