St. Martin Kirche Kraichtal-Gochsheim

Alles auf einen Blick

  • Kraichtal-Gochsheim

Die St. Martinskirche ist am höchsten Punkt der Stadt errichtet und prägt in einzigartiger Weise das gesamte Stadtbild.

1320 stand hier schon die „Stat Capell“ .

1499 steht als Jahreszahl über dem Hauptportal (die 4 noch   als halbe 8 nach der gotischen Schreibweise).

Zu diesem Zeitpunkt erfolgte zusammen mit dem Neubau die Verlagerung des Namens St. Martin von der alten Kirche in der Talaue hinauf auf den Stadtfelsen.

1617 erfolgte der Neubau des Langschiffes durch den bedeutenden Baumeister Heinrich Schickhard.

1689 zerstörten die Franzosen Kraichtal-Gochsheim und seine Kirche.

1704 wurde der Neubau mit der Fürstenloge eingeweiht.

1739 wurde nach dem so genannten „Bratpfannenbrand“ sofort mit dem Wiederaufbau begonnen.

1788 wurde das Langschiff in seiner heutigen Form neu erbaut.

Vor dem Chor befindet sich die Grablege des Herzogpaares , Friedrich August von Württemberg–Neuenstadt und Albertine Sophia Ester von Eberstein.

Die Grablege wurde beim Bau einer Heizung 1908 wieder entdeckt. Das Kruzifix und die große Glocke stammen aus dem Jahre 1743 .

 Im 18ten Jhdt. hatte der Kirchenkonvent, dem der Ortspfarrer und einige weltliche Mitglieder angehörten, erhebliche Gerichts- und Strafgewalt. Die Kirchenkonventsbücher ab 1715 sind erhalten und geben Auskunft über die kleinlich Überwachung der Bürger. So wurden z. B. Verstöße gegen Zucht und Ordnung, Schlägereien, Ehe- und sonstige Streitigkeiten, Trunkenheit, zuchtloses Betragen, unsittlicher Umgang und das „entsetzliche, grässliche, gotteslästerliche Fluchen“, vor dem Kirchenkonvent verhandelt und bestraft.

 

Auf der Karte

Hauptstraße 66

76703 Kraichtal-Gochsheim


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