Herbst: Die Enzschlingen zwischen Mühlhausen und Roßwag

Alles auf einen Blick

  • Böblingen

Ein natürliches Amphitheater mit 70 Meter hohen Steilwänden und Weinbergterrassen

Auf ihrer Reise durch das Heckengäu hat sich die Enz im Bereich der Enzschlingen in großen Windungen in den harten oberen Muschelkalk eingegraben und so eine charakteristische Landschaft geformt. Streuobstwiesen und Wälder wechseln sich ab mit wunderschönen Weinbergterrassen mit Natursteinmauern aus dem heimischen Muschelkalk. Ein Querschnitt durch die Palette der vielfältigen Heckengäulandschaft. Viele Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet, z.B. die sehr seltene Mauereidechse.

An den sogenannten Prallhängen entlang der Enz liegen auf der Nordseite wunderschöne, artenreiche Hangwälder, auf der Südseite imposante, steile Weinbergterrassen. Im weiten Halbrund der Hänge beeindruckt diese Stufenlandschaft mit Trockenmauern und Rebflächen und lässt die Bezeichnung „Amphitheater“ treffend erscheinen. Die historischen Weinbergmauern, die über Generationen hinweg unter schwersten Bedingungen aufgebaut wurden, speichern die Sonnenwärme und bieten der Wärme liebenden Rebe ein besonders günstiges Mikroklima für die Reifung ihrer roten und weißen Trauben. Weine mit vollem Bouquet zeugen davon.

Die Enzschlingen sind ein Wander-Tipp in der Heckengäu-Erlebniskarte 2, die im Buchhandel erhältlich ist. Und auch der Enztalradweg führt daran vorbei. Von Mühlhausen nach Roßwag führt ein 5 km langer Naturlehrpfad; gut gestaltete Schilder informieren über die Landschaft und ihre Tiere und Pflanzen. Und im ehemaligen Back- und Waschhaus in Roßwag ist Sonntagnachmittags ein kleines Informationszentrum mit Wissenswertem oder auch mit der Gelegenheit zu einer Weinprobe geöffnet

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