Walzbachtal

Naturparadies und Kulturschmuckstücke

Die Gemeinden Wössingen und Jöhlingen bilden am westlichen Tor des Kraichgaus das Walzbachtal. Schmuckstück der Gemeinde Wössingen ist das alte Rathaus aus dem Jahre 1746. In Jöhlingen steht die einzige, noch vollständig erhaltene Fränkische Hofanlage aus dem Jahre 1577 - der „Speyrer Hof“. Ein wahres Paradies eröffnet sich dem Naturliebhaber im Walzbachtal mit seinen zahlreichen Schutzgebieten und Naturdenkmälern.

Schönster Radweg: ÖkoRegio-Tour

Der Kraichgau ist eine uralte Kulturlandschaft: das Klima südlich, die Felder fruchtbar. Deshalb siedeln hier Menschen seit der Steinzeit. Das „Land der 1.000 Hügel“ zeigt bei dieser Tour alles, was es an Natur mit Streuobstwiesen, Hohlwegen, Trockenmauern und Kultur mit Schlössern und anderen Geheimtipps zubieten hat. Übrigens, alle Etappen sind auch problemlos mit der Stadtbahn zu bereisen.

Im Fahrradsattel kommst Du bei dieser Tour Land und Leuten ganz nah, oft hautnah. Wenn Du willst, haben wir Dir eine 75 km lange Rundstrecke zusammengestellt. Es warten viele Geheimtipps und Glanzlichter auf Dich: Nur wenige Kilometer südlich von Bruchsal steigst Du auf den Michaelsberg, schaust in die Wallfahrtskapelle des „Drachentöters“. Vor Dir liegt die fruchtbare Rheinebene, der Blick geht über den Strom hinüber in die Pfalz (Wasgau) und ins Elsass (Vogesen). Bei gutem Wetter siehst Du vielleicht sogar den Kaiserdom zu Speyer. Kein Wunder, dass hier oben bereits in der Steinzeit Menschen gewohnt haben: Schaufelder der ersten Ackerbauern erinnern an die „Michelsberger Kultur“. Am Fuß dieses Kultberges lohnt ein Blick ins Museum, das vom 1. deutschen Bauernführer, dem Joß Fritz (15./16. Jh.), erzählt. Feucht und angenehm kühl wird‘s dann im Schluchtwald der Ungeheuerklamm. Botanik-Freunde kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Viel Sehenswertes liegt noch vor Dir: geheimnisvolle Hohlwege, Trockenmauern, das Geologie-Schaufenster Derdinger Horn, das Faust-Museum in Knittlingen und die historische Altstadt in der Melanchthonstadt Bretten. Abschließend geht‘s durch Moor und „Hungerquelle“ vorbei an Streuobstwiesen im Walzbachtal. Kurz gesagt: die ganze Weinregion von A bis Z, vom Amthof der Zisterziensermönche (Oberderdingen) bis zum Zuckerbäcker- Museum (Gochsheim) – und die sympathischsten Schätze des Landes zwischen Rhein und Neckar: urgemütliche Besenwirtschaften und bunte Fachwerkdörfer, alte Wasserschlösser und noble Weingüter…

 

Schönste Wanderweg: WB1 - Walzbachtaler Rundwanderweg

Wandern zwischen Hasensprung und Hohberg: Diese schöne Rundtour führt durch reizvolle und naturbelassene Landschaften.

Der Weg führt am Juwel unserer Gemeide, der Maria-Hilf-Kapelle vorbei. Sie liegt malerisch zwischen zwei Waldstücken oberhalb des Wohngebietes Attental auf der Wasserscheide zwischen Jöhlingen und Wöschbach. Erbaut wurde die Kapelle im Jahr 1732. Zahlreiche Sitz- und Ruhebänke laden auf der 14,6 km langen Rundwanderstrecke zum Ausruhen und Verweilen ein. Das letzte Drittel der Tour beim FND Mönchsbrunnen, führt entlang des Walzbachs. Bei der dortigen Sitzgruppe kann nochmals letzte Kraft getankt oder der Naturlehrpfades mit zahlreichen Informationstafeln erkundet werden. Die extra angelegte Schmetterlings- und Wildbienenwiese dient als ideale Nährwiese für einheimische Insekten.

Highlights Walzbachtal